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2010 Oktoberfest

02.10.2010

Die Anreise erfolgte getrennt. Die einten kamen bequem mit dem Luxusjet, die anderen sassen sich in einem altertümlichen, tannengrünen SBB - Fernzug, der die goldenen Zeiten weit hinter sich hatte, ihre Allerwertesten wund und kamen nach gefühlten 24 Stunden in der Bayrischen Metropole an. Das tat der guten Stimmung bei der Ankunft indes keinen Abbruch. Man bezog kurz das Quartier und staffierte sich aus. Sodann begaben sich der Sigen (in Lederhosen), der Studen (Original; später aber mit Jägerhut) und der Ganten (mit Lederhosen) im Sinne der Mission "Oktoberfest - reloaded" auf die Wies'n.

Als "Schmankerl" gab es zuerst zur Stärkung der Eidgenossen eine Bockwurst in der Semmel und eine Apfelschorle (man hat ja von anderen Jahren gelernt und will nicht schon mitten am hellichten Tag voll Pinten drauflos). Nach einem Spaziergang auf der Theresienwiese trafen sie dann vor der Schützenfesthalle die Ur-Bayern Michi, Theresa und Roman. Auf der Galerie ging es dann gleich zur Sache: Bier, Aperoplatte (der Bieger mochte die Cholräbli ausgesprochen gut) und der erste (und fast der letzte) Auftritt unseres Kellners Ringo. Es wurde geschunkelt, getrunken und gegessen. Zwischendurch musste die Saalpolitesse den einen oder anderen bitten sich hinzusetzen. Zur lockeren Runde gesellten sich die C-Promis Giovane Elber (mit Hublot) und Schweini (mit Tissot), die man vor dem Zelt kennengelernt hatte. Sie freuten sich ob unserer Gastfreundschaft, wiewohl sie unser dummes Glafer nicht immer vollumfänglich verstanden. Ebenfalls blieb ihnen die Erleuchtung darüber verwehrt, wieso sie nun plötzlich Giovane Elber und Schweini hiessen. Der Schweini meinte er sehe ja gar nicht aus wie der Schweini. Das war dem Söini jedoch weitgehend egal.

Da sich Ringo weder mit Nachschub an Bier noch mit den Hendeln blicken liess mussten wir stets auf seine Kollegin zurueckgreifen. Als dann der Stude sich verleiten liess, den Gang zur Toilette zwecks Abkürzung desselben über die Abschrankung hinten am Tisch zu nehmen (im Stil von Sergej Bubka), kam es wie es kommen musste: Angelika, die Dritte! ZWÖI, DRÜ!


Ringo wurde unterdessen gefeuert (Use!) und der Kaiserschmarren serviert: Bieger (mit Mutz verkehrt) schlemmte genüsslich und es wurde klar: eine
neue Liebe entflammte: Der Gaucho und die Dessertplatte! Der Sigen und der Ganten legten ein Pöisi ein - mit Mineralwasser und
salzhaltigem - was sich am Ende auszahlen sollte (wie bereits erwähnt hat man von anderen Jahren etwas gelernt). Auch auf die Jägermeister
verzichteten sie wohlweislich. Oder konnte dies nur passieren, weil der Dan bedauerlicherweise nicht dabei war?


Als sich der Abend dem Ende zuneigte, zündete der Studen noch Afterburner:
er bestellte noch einen Kaiserschmarren. Wie gesagt: eine heisse Liebe entflammte.


Nach dem letzten Schunkeln verliess das Team Söini mit einem Lebkuchenherz (woher der Stude dessen habhaft geworden war, konnte nie eruiert werden) das Festzelt und versuchte ins zu dieser Stunde relativ angesagten Käferzelt zu gelangen. Trotz den vielfachen Versuchen konnte der Eingangsdrachen nicht weggeschoben werden. ("Dafür hat sie den Rest des Jahres hindurch nie etwas zu melden") Via Taxi fuhr man gen Zentrum, um das Glück in einem anderen - ebenfalls recht angesagten - Schuppen zu versuchen. Man kam zum Schluss, dass man im gegensatz zu vergangenen Zeyten (SIlo) keine Lust mehr verspürte sich in der Warteschlange zu tummeln. Also marschierten die wackeren Söinis im Hotel ein. Oktoberfest - wir kommen wieder! Nächstes Mal wieder mit dem Dän.

Tiger & Sigen

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